Frühjahrsbiwak "Marder" erfolgreich durchgeführt

Am vergangenen Wochenende stand unser jährliches Frühjahrsbiwak auf dem Programm. Wir waren wieder auf dem Gelände des Standortübungsplatzes Dittersbach untergebracht, diesmal sogar in einem festen Gebäude im Üb-Dorf. Die Verpflegung wurde wieder durch das DRK durchgeführt. Anders als in den Vorjahren stand jedoch weniger die zivil-militärische Zusammenarbeit im Vordergrund. Vielmehr konzentrierten wir uns am Samstagvormittag auf die Sanitätsausbildung unter militärischen Gesichtspunkten (ähnlich der Ausbildung zum Einsatz-Ersthelfer A). Dabei erhielten wir Ausbildung durch Fachpersonal des Sanitätsdienstes der Bundeswehr. Abschließend wurden insbesondere Bergetechniken für das Retten von Verwundeten in der Phase „Care under Fire“ vertieft, was alle Teilnehmer des Ausbildungswochenendes zum Schwitzen brachte.

Der Schwerpunkt am Nachmittag lag auf dem Thema Orts- und Häuserkampf, der durch Ausbilder aus unseren eigenen Reihen vermittelt wurde.

Abgerundet wurde die Ausbildung durch eine Übung, die beide Inhalte miteinander verband. Zunächst sollte unbekanntes Areal gesichert werden, bis eine Gruppe auf zwei Verwundete stieß. Diese mussten in geeigneter Deckung erstversorgt und dann zu einer erweiterten sanitätsdienstlichen Versorgung (Role 1) verbracht werden. Dies stellte unsere Mitglieder durchaus vor eine Herausforderung, da dies bekanntermaßen ein hohes Maß an körperlicher Leistungsfähigkeit erfordert.

 

Am Abend bekamen wir Besuch von der Freiwilligen Feuerwehr Dittersbach, die uns zeigte, worauf es beim Retten einer Person aus einem brennenden Fahrzeug ankommt. Des Weiteren wurden Ausbildungsinhalte des Vorjahres wiederholt und konnten durch uns diesmal auch praktisch angewendet werden. Ein kleines Highlight bot ein selbstgebautes Modell, an dem veranschaulicht werden konnte, wie sich ein Brand in einem Raum ausbreitet und entwickelt.

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RK Frankenberg beste sächsische Reservistenmannschaft beim HSM2017

Wie bereits in den vergangenen Jahren trat auch dieses Jahr die RK Frankenberg/ Mittelsachsen beim internationalen militärischen Vielseitigkeitswettkampf „Hochsauerlandmarsch“ an.

Bei herrlichstem Frühlingswetter begann am Samstag 07.30 Uhr für uns der Wettkampf. Zunächst wurden wir mit einem Bus nach Frankenberg/ Eder gefahren, wo die erste Station auf uns wartete. Dort stand Schießen mit der Pistole P8 auf dem Plan. In drei verschiedenen Anschlagsarten (liegend, kniend und stehend) mussten jeweils zwei Ziele bekämpft werden, was wir mit Bravour meisterten. Im Anschluss bekamen wir die ersten Marschkompasszahlen und ab da lief die Zeit. Anders als in den Jahren davor wurde dieses Mal die Marschzeit an den einzelnen kommenden Stationen nicht gestoppt, sondern lief weiter. Der Weg führte uns durch kleine Dörfer und die malerische Landschaft des Hochsauerlands. An der zweiten Station hieß es 10kg-Kisten zu zweit über einen Hindernisparcours zu schleppen. Doch zum Ausruhen blieb keine Zeit; der nächste Punkt musste gefunden werden. Dort angekommen wartete ein Entfernungsschätzen auf uns, dort hatten wir, wie sich später herausstellte, sehr gute Ergebnisse. Weiter ging es durch teils unwegsames Gelände zur nächsten Station, dem Handgranatenzielwurf. Nach insgesamt ca. 25 km erreichten wir die letzte Station, die Marschzeit wurde jetzt aufgeschrieben. Aber es war noch nicht Schluss: jetzt sollte noch ein Eilmarsch stattfinden der mit der Hindernisbahn begann und im Ort Liesen endete. Also noch einmal die letzten Reserven mobilisieren und los!

Am Abend zum Ball der Nationen erfuhren wir, dass wir in der Reservistenwertung den 5. Platz belegt hatten - nur eine Handvoll Punkte vom dritten Platz entfernt. In der Gesamtwertung wurden wir 12. Unser Dank gilt den Organisatoren und dem Funktionspersonal für diesen wie immer gelungenen Wettkampf. Wir kommen definitiv nächstes Jahr wieder!

 

 


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Wahl des neuen Vorstands

Am 22. Januar 2017 versammelte sich die Reservistenkameradschaft (RK) Frankenberg im Restaurant Wiesengrund. Der Anlass war die reguläre Wahl der Mitglieder des Vorstandes der RK. Zur Leitung der Wahlversammlung waren außerdem der Beauftragte für Verbandsarbeit Südsachsen sowie der stellv. Landesvorsitzende Südsachsen als Gäste anwesend. Dabei nutzten beide die Gelegenheit sich und ihre Aufgaben im Verband allen Anwesenden vorzustellen.

Zunächst legte der bisherige Vorstand Rechenschaft über die Arbeit der letzten Jahre ab, um im Anschluss entlastet werden zu können, danach wurde einzeln in die neu zu besetzenden Ämter gewählt.

 

Für die kommenden vier Jahre ist der Vorstand wie folgt aufgestellt:

Vorsitzende – Rosmarie Hiekel, 1. Stellvertreter – Michael Krasselt, 2. Stellv. – Jens Dohrmann, 3. Stellv. – Peter Gruttke, Kassenwart – Michael Vieweger, Schriftführer – Tomas Böhme, Revisoren – Florian Wiehring & Tony Conrad, stellv. Revisoren – Jens Richter & René Kappel

Als Landesdelegierte vertreten uns zukünftig Florian Wiehring, René Kappel und Tomas Böhme.

 

Während wir nach der Wahlprozedur auf das Essen warteten, nutzte der neue Vorstand die Gelegenheit, die im vergangenen Jahr neu aufgenommenen Mitglieder zu begrüßen.

 

Wir danken dem bisherigen Vorstand für die geleistete Arbeit und wünschen den neuen Verantwortlichen gutes Gelingen bei allen bevorstehenden Aufgaben.

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Weihnachtsfeier 2016 der RKF

Wie bereits im Vorjahr verabredete sich unsere RK zur Weihnachtsfeier auf dem Schießstand in Seifersbach. Zu Gast waren wieder einige Kameraden aus dem Reservistentrommlerzug Oberbayern, die in diesem Jahr sogar eine Schützenscheibe stellten.  Wir freuen uns, dass es mittlerweile schon zur Tradition geworden ist, dass uns die Kameraden besuchen. Bei einem Wettkampf mit 4 unterschiedlichen Waffen konnten alle Teilnehmer ihr Können unter Beweis stellen. Besonderer Dank gilt daher den zwei Kameraden, die ihre Waffen für uns anderen zur Nutzung bereitstellten.

 

Im Anschluss ging es zum kameradschaftlichen Teil ins Hopfenstübchen nach Frankenberg, in dem zunächst eine kurze Auswertung des Wettkampfes stattfand und der Schützenkönig gekürt wurde. Hier zeigten uns auch die Bayern, dass sie nicht nur Bier trinken, sondern auch die gute Sachsenmilch mögen.

Des Weiteren erhielt der bisherige RK-interne „Spieß“, welcher vor einigen Monaten wegziehen musste, als Dank für seine geleistete Arbeit eine kleine Aufmerksamkeit. Der alte Spieß übergab dann auch seine Spießkordel an den "neuen" Spieß.

Es war eine sehr gelungene Weihnachtsfeier, bei der sowohl gute Schießergebnisse erzielt wurden als auch die Kameradschaft gepflegt wurde.

Wir wünschen allen Kameraden ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein guten Rutsch.

 

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Adventskonzert in Frankenberg

Wie in jedem Jahr zur Adventszeit gab das Luftwaffenmusikkorps aus Erfurt das nunmehr 22. Konzert in der Frankenberger St.-Aegidien-Kirche. Neben Vertretern der Bundeswehr waren auch Stadt-, Landes- und Bundespolitiker geladen. Auch einige Mitglieder der örtlichen Reservistenkameradschaft sowie der Landesgruppe Sachsen ließen es sich nicht nehmen, die im Stadtgeschehen mittlerweile zur Tradition gehörende Darbietung zu besuchen. In der gut gefüllten Stadtkirche konnte das Publikum nach kurzen einführenden Worten von Brigadegeneral von Butler und dem Bürgermeister der Stadt Frankenberg, Herrn Firmenich, sowie einer kurzen Erzählung über eine etwas andere Aufführung eines Krippenspiels, vorgetragen durch den evangelischen Militärpfarrer, adventlichen Klängen verschiedener Komponisten aus Barock und Moderne lauschen.

Nach einer Zugabe, die vielen noch aus dem vergangenen Jahr in Erinnerung geblieben ist, folgte ein gemeinsames Lied des Orchesters mit dem Publikum und im Anschluss war man an den Ständen im Außenbereich zu Glühwein und Bratwurst eingeladen.

Es bleibt nun zu hoffen, dass das Luftwaffenmusikkorps im nächsten Jahr erneut die Stadt besucht um Interessierte musikalisch auf die Vorweihnachtszeit einzustimmen.

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Gedenkstunde zum Volkstrauertrag in Frankenberg

Anlässlich der Gedenkstunde zum Volkstrauertag gedachten wir am 13.11.2016 gemeinsam mit Frankenberger Bürgern, mit Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr und der Bundeswehrgarnison sowie Bürgermeister Firmenich der Gefallenen und der Opfer von Krieg und Gewalt.

Eines der Ereignisse, die gute Tradition sind bei uns Frankenberger Reservisten. Und ein Ereignis, das uns zum Jahresende immer wieder verdeutlicht, wie schnell die Zeit vergeht.

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SAN Ausbildung in Holzdorf

 

Vom 04.-06.11.2016 nahmen mehrere Mitglieder unserer Reservistenkameradschaft an einem Ausbildungsbiwak in Rosenfeld teil. Nachdem der Freitagabend von Anreise, Organisatorischem und kameradschaftlichem Beisammensein geprägt war, sollte der Schwerpunkt des Wochenendes auf der Sanitätsausbildung von Samstagmorgen bis -nachmittag liegen, die der eines betrieblichen Ersthelfers entspricht.

Die Bescheinigungen, die wir im Anschluss erhielten, befähigen uns nun auch offiziell dazu – wer nicht ohnehin schon eine höherwertige Ausbildung hinter sich gebracht hatte, und das sind bei uns Frankenbergern eine ganze Menge. Am späten Nachmittag erfuhren wir noch einiges Wissenswertes zu einsatzspezifischen Verletzungsmustern und entsprechender Wundversorgung, was für die „alten Hasen“ entweder eine knappe Auffrischung war oder zumindest wieder ins Gedächtnis gerufen wurde, für die fördernden und nur kurz dienenden Mitglieder gab es doch einiges Neues zu erfahren.

Am Abend stand eine Übung auf dem Plan, die maßgeblich von zwei Frankenberger Kameraden geplant wurde. Dabei sollte das vorher erworbene Wissen vertieft und angewendet werden. Gruppenweise sollte man unter gegenseitiger Sicherung gegen Feindeinwirkung auf einem begrenzten Areal nach möglichen Verletzten suchen. Diese befanden sich teils im Freigelände, teils im Gebäude. Die Verwundeten wurden erstversorgt und mussten an die weiterversorgenden Sanitäter übergeben werden.

 

Im Anschluss gab es Frisches vom Grill und gute Gespräche in größerer und kleinerer Runde und spätestens am nächsten Vormittag verließen auch die letzten unsere kurzzeitige Unterkunft.

Fotos: R. Oeding

 

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RK Frankenberg unterwegs auf der Elbe

Öfter schon haben wir unter Beweis gestellt, dass auch Reservisten aus dem Erzgebirgsvorland durchaus wasserfest sind. Anfang August waren wir mit unseren eigenen beiden Schlauchbooten erstmals auf der Elbe unterwegs.

Am Samstag den 6. August starteten wir in aller Frühe und verlegten per Kfz-Marsch an die tschechische Grenze - diesmal aus Gründen der Bequemlichkeit in zivil. In Schmilka wurden die Boote aufgebaut und zu Wasser gelassen.

Insgesamt lagen reichlich 30km Marsch flussabwärts auf dem Wasser vor uns. Anders als man vielleicht erwarten könnte, war dies trotz Strömung der Elbe kein Selbstläufer, da Gegenwinde uns bremsten und auch die Laufeigenschaften eines Schlauchbootes nicht immer ideal sind. So wurde die Tour auch sportlich zur Herausforderung und Teamgeist war gefragt. Trotzdem hatten wir natürlich reichlich Zeit, die malerische Landschaft des Elbtals zu genießen und sind sicher bald mal wieder auf der Elbe unterwegs.
Fun Fact: Auch kleinste Wasserfahrzeuge wie unsere Schlauchboote müssen auf Binnengewässern sichtbar mit einem Namen versehen sein. Wir geben zu, dass wir auf die Schnelle nicht gerade einfallsreich waren ("RKF I" und "RKF II") - vielleicht habt Ihr einen besseren Vorschlag für uns?

 

 

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Wir beim Tag der Bundeswehr in Frankenberg

Zum gestrigen Tag der Bundeswehr präsentierte sich die Reservistenkameradschaft Frankenberg gemeinsam mit Kameraden der aktiven (und auch teilaktiven!) Truppe und des Reservistenverbandes in der Wettiner Kaserne.

Für die Besucher gab es allerhand zu sehen und auch anzufassen. Wir selbst bekamen natürlich vor allem bei der dynamischen Waffenschau glänzende Augen. Wir nutzten den Tag, um die Gäste am Infostand in vielen persönlichen Gesprächen über das Tätigkeitsspektrum und den parlamentarischen Auftrag der Reserve zu informieren. Außerdem haben wir einige neue Kontakte geknüpft und hoffen, die ein oder andere Person bei der nächsten RK-Veranstaltung wiederzusehen.

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RK Frankenberg bei 99drei Radio Mittweida

Im Nachgang an unser ZMZ-Biwak im Mai ist 99,3 Radio Mittweida auf die Veranstaltung aufmerksam geworden und mit uns in Kontakt getreten. Entstanden ist ein Interview zum Thema ZMZ und Katastrophenschutz, das in dieser Woche über den Sender ging. Wir freuen uns über die positive Resonanz und danken für die Möglichkeit, über unsere Tätigkeiten im Radio berichten zu können.

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RKF wieder erfolgreich beim Blüchermarsch

Eines der absoluten Highlights in unserem Jahresplaner ist seit etlichen Jahren der Blüchermarsch, Landeswettkampf Sachsen-Anhalts, an dem wir in diesem Jahr zum siebten Mal in Folge teilnehmen durften und erfolgreich waren.

 

Eingebettet in die malerische Landschaft des Burgenlandkreises fand auch in diesem Jahr ein fordernder Wettkampf statt, an dem aus unserer Sicht einfach alles stimmte. Dabei hebt sich der Blüchermarsch vor allem durch die äußerst vielfältigen Inhalte von anderen Wettkämpfen ab. Denn neben der physischen Leistungsfähigkeit werden auch geistige Fähigkeiten und Geschicklichkeit von den Wettkämpfern abverlangt. Die Wettkampfdisziplinen umfassten Waffendrill, Abseilen von einer Brücke, Überwinden eines Gewässerhindernisses per Seilsteg, Selbst- und Kameradenhilfe (San), Kartenkunde, Mineawareness, SiPol, Kfz-Kontrolle, Handgranaten-Zielwerfen und Entfernungsschätzen/Anfertigen von Geländeskizzen. Da die Wettkampfleitung die einzelnen Stationen bewusst für ein hohes Leistungsniveau konzipiert und ein besonderes Augenmerk auf den Ausbildungseffekt des Wettkampfes gelegt hatte, erlebten wir während des gesamten Tages die ein oder andere Überraschung.

Bei der Wahl der Unterkunft hatten sich Landeskommando und Landesgruppe Sachsen-Anhalt in diesem Jahr zudem selbst übertroffen. Die imposante Kulisse des Schlosses Burgscheidungen wird allen Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben.

 

Unsere beiden gestarteten Mannschaften nahmen in diesem Jahr neben dem Pokal für den dritten Platz auch wieder viele positive Eindrücke mit nach Hause. Wir danken allen zivilen und militärischen Beteiligten in Sachsen-Anhalt für dieses unvergessliche, unter wunderbaren Kameraden verbrachte Wochenende und hoffen, auch im nächsten Jahr wieder bei diesem tollen Wettkampf dabei sein zu können.

 

 

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ZMZ-Biwak der RK Frankenberg wird voller Erfolg

Ob Hochwasser oder Sturmschaden, ohne das Engagement freiwilliger Helfer wäre die Bewältigung von Großschadensereignissen undenkbar. So unterstützen auch wir Frankenberger Reservisten seit unserem Bestehen bei anfallenden Naturkatastrophen nach Kräften. Damit dies immer besser klappt, haben wir nun schon zum vierten Mal ein Übungs- und Ausbildungswochenende auf die Beine gestellt, dass wir gemeinsam mit Freiwilligen verschiedener Hilfsorganisationen bestritten haben.

 

Der Einladung nach FRANKENBERG folgten am Wochenende vom 20.-22. Mai 2016 die Freiwillige Feuerwehr DITTERSBACH, die DRK-Rettungshundestaffel DRESDEN, der Rettungshundezug des ASB CHEMNITZ sowie der Katastrophenschutzzug des DRK DÖBELN-HAINICHEN. Ein Bild von den Möglichkeiten und vom Zusammenwirken der Kräfte machten sich zudem Kameraden des Kreisverbindungskommandos Mittelsachsen, das im Katastrophenfall im Krisenstab des Landrates sitzt.

 

Nach einer kurzen Lagebesprechung verlegten wir Reservisten am Freitagabend zu Fuß mit Gepäck in den Einsatzraum auf den Standortübungsplatz DITTERSBACH bei FRANKENBERG. Hier wurde das Truppenlager errichtet und die eintreffenden Kameraden der Hilfsorganisationen eingewiesen. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr DITTERSBACH eröffneten das Ausbildungswochenende mit einer Vorführung zur Brandbekämpfung. Danach stellten sie sich den Fragen der Übungsteilnehmer und gaben bereitwillig zu Technik und Ausrüstung der Feuerwehr Auskunft. Die Kameraden der Rettungshundestaffeln nutzten dankbar die Kulisse, um ihre in Ausbildung befindlichen Hunde an Feuer, Blaulicht und Sirenen zu gewöhnen.

Der Samstag begann morgens um sechs mit einem Frühstück in der Feldküche des DRK Döbeln-Hainichen. Anschließend übten alle Teilnehmer ihre jeweils eigenen Inhalte. Bei der gemeinsamen Mittagspause wurden die Vorbereitungen für die folgende Übung getroffen und eine Einsatzleitung wurde mit den Leitern der einzelnen Übungsabschnitte besetzt. In Absprache mit den Rettungshundeführern wurden Suchgebiete eingeteilt. Wir Reservisten wurden professionell als Verletzte präpariert, erhielten Regieanweisungen zur realistischen Darstellung der Verletzungsbilder und bekamen anschließend verschiedene Koordinaten. Diese mussten nach vorherigem Blick auf die Karte dann ohne weitere Hilfsmittel auf dem Übungsplatz gefunden werden. An den vereinbarten Stellen wurde dann untergezogen, um für die eintreffenden Suchhundeteams weitgehend unsichtbar zu sein. Kameraden, die gefunden wurden, stellten ihre „Verletzungen“ dar und die angeforderten Sanitäter stellten ihr Können bei der Rettung und Versorgung unter Beweis. Mehrmals wurden freie Kräfte der Reservisten zur Unterstützung der Rettung aus unwegsamem Gebiet angefordert. Die Phase endete mit der Übergabe der Verletzten an den Rettungsdienst, der im Truppenlager einen Behandlungsplatz errichtet hatte.

Von der fast reibungslosen Zusammenarbeit, vor allem auch im Einsatzleitwagen, konnten sich die Gäste des Kreisverbindungskommandos überzeugen.

Ein Alarm unterbrach dann das gesellige Beisammensein am Abend und machte erneut den Einsatz aller Kräfte erforderlich. Laut Übungslage verschwand ein Transporter mit einer hochgiftigen Ladung auf dem Übungsplatz. Unter ABC-Schutz wurde nun das Fahrzeug in der Dämmerung gesucht. Es konnte schließlich schwer verunfallt im Wald aufgeklärt werden. Nachdem die Messgeräte keine ABC-Gefahr anzeigten und sich die Ladung als unversehrt erwies, leiteten wir Reservisten die Rettung des Fahrers ein. Zudem stellten wir die Erstversorgung am Unfallort bis zum Eintreffen der DRK-Kräfte sicher. Anschließend wurden noch einmal die Suchhunde für das Auffinden des Beifahrers in der Dunkelheit gebraucht. Gegen 23:00 Uhr waren alle Verletzten abtransportiert und damit auch dieser letzte Auftrag erfüllt. Der Spaß und die Freude über das Geleistete überstrahlten die Strapazen dieses langen Tages bei weitem.

Zum Gelingen der Übung haben vor allem die Teilnehmer selbst durch ihr Engagement im Ehrenamt beigetragen. Materielle Unterstützung erhielten wir vom SanZentrum der WETTINER KASERNE – in Form der Bereitstellung einer „Schminkkiste“ zur Darstellung von Verletzungen. Ein Notstromaggregat wurde durch die Energie- und Haustechnik Grimmer GmbH bereitgestellt. Darüber hinaus danken wir der Bundeswehr für die Überlassung des Übungsplatzes und ganz besonders dem Verpflegungstrupp des DRK, der uns mit leckerer Verpflegung kampfbereit hielt.

Wir hoffen auf ein Wiedersehen mit allen Teilnehmern zu unserem nächsten ZMZ-Ausbildungsvorhaben.

 

 

 

 

 

 

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30. Hochsauerlandmarsch 2016 - RK Frankenberg als beste sächsische Reservistenmanschaft erfolgreich

RK Frankenberg beste sächsische Reservistenmannschaft beim HSM 2016

Zum 30. internationalen Hochsauerlandmarsch 2016 war die RK Frankenberg mit sechs Kameraden vertreten. Nachdem die letzten Wochen ganz im Zeichen der Vorbereitung standen, fieberten alle dem Wettkampftag entgegen. Aufgeteilt in zwei Mannschaften, spontan verstärkt durch weitere Wettkämpfer ging es am Mittag des 16.04. an den Start.

 

Wie gehabt war der HSM auch in diesem Jahr insbesondere körperlich fordernd, da neben der anspruchsvollen Marschstrecke im Mittelgebirge fast alle Stationen hauptsächlich Kraft, Schnelligkeit und Durchhaltevermögen der Soldaten auf den Prüfstand stellten. Hier zahlte sich die gute Vorbereitung durch unseren Trainer aus. Obwohl hier trotzdem noch Luft nach oben war, die für eine bessere Platzierung noch angezapft werden muss:
Von 58 Mannschaften, die das Ziel erreichten, schaffte Team Frankenberg I den fünften Platz in der Wertungsgruppe Reservisten. In der Gesamtwertung schnitten außerdem nur 3 Teams der aktiven Bundeswehr besser ab. Team 2 erreichte das Mittelfeld.
Gesamtsieger wurde die Mannschaft des Ausbildungsstützpunktes Luftlande/Lufttransport (Altenstadt). Das beste ausländische Team kam in diesem Jahr aus Dänemark.
Auch wenn wir uns während des Marsches wie immer gefragt haben, warum wir das eigentlich machen, wird es wahrscheinlich nicht unser letzter HSM gewesen sein. 
Unser Dank gilt dem Landeskommando Sachsen und der GRUMA Automobile GmbH für die Unterstützung. Auch den Funktionern und Organisatoren des HSM nochmals vielen Dank für diesen einmaligen Wettkampf. 
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Wettkampfvorbereitung HSM in Marienberg

Am Samstag den 19.03.2016 trafen sich 11 der 12 Teilnehmer des Hochsauerlandmarsch 2016 zur Wettkampfvorbereitung in Marienberg. 

Hierbei wurden diverse Wettkampfinhalte geübt. Die Hindernisbahn wurde sehr intensiv genutzt, zumindest die Hindernisse die ohne große Verletzungsgefahr nutzbar war. Die beliebte Eskaladierwand wurde geübt bis es weh tat (10-15 Wiederholungen in kurzer Folge). Dabei lag der Fokus klar auf der Verbesserung der Technik und ein mögliches taktisches Vorgehen zum schnellstmöglichen Überwinden des Hindernisses unter Wettkampfbedingungen. 
Des Weiteren wurde ein Schwachpunkt der letzten Jahre geübt: das Handgranaten-Zielwerfen. Auch hier wurde nicht eher gestoppt, bis eine zufriedenstellende Trefferquote erreicht wurde. 
Nach dem Mittagessen in der Truppenküche, wurde im AGSHP das taktische Vorgehen ausgebildet und in einen Gruppenübung gleich angewendet. Auch das Thema Handhabung der Waffen (G36, P8, MG3 und MP7) und Verbesserung der Schießtechnik wurden ausgebildet.
Es war auf jeden Fall eine sehr gut vorbereitete Ausbildung, die viele wichtige Wettkampfinhalte abdeckte. In Ergänzung mit den wöchentlich stattfindenden Marschübungen haben wir damit die beste Wettkampfvorbereitung der letzten Jahre.
Das lässt für die RKF auf eine erfolgreiche Wettkampfsaison hoffen.
Wir sind dankbar für diese sehr gute Ausbildung; unser Dank gilt auch dem Landeskommando Sachsen, das die rechtlichen Rahmenbedingungen für diese DVag geschaffen hat.
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Wettkampfvorbereitungen für den HSM laufen auf Hochtouren

Bereits zum zweiten Mal trafen sich Teile der RK Frankenberg zur Vorbereitung auf den Hochsauerlandmarsch 2016.

 

Bisher wurden zwei Geländeläufe mit diversen Einlagen absolviert. So wurde der allseits beliebte Fliegermarsch (zivil eher unter Fahrtenspiel) mit eingebaut um die Kondition der Teilnehmer im Intervallmodus zu trainieren. Des Weiteren standen Treppenläufe, Klimmzüge, Hindernislauf und Eilmärsche auf dem Trainingsplan des Drill Instructors.  Dieser hat wie auch schon in der Vergangenheit ein intensives und gut ausgearbeitetes Training auf die Beine gestellt, danke dafür.

All diese Übungen wurden natürlich in Uniform und von einigen gleich mit 15kg Gepäck als Leistungsmarsch absolviert.

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Neue Homepage der RKF online

Nachdem unsere Homepage leider beim letzten Provider abgeschaltet wurde, haben wir jetzt wieder eine Basis für unsere RK geschaffen. Wir werden die nächsten Tage die Homepage mit Leben füllen.

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