Rolandmarsch – Probe für „WbWk“
19.-21.03.2010
- Truppenübungsplatz Lehnin
(pk) Der „Rolandmarsch“, ein militärischer Vielseitigkeitswettkampf in Brandenburg, diente als ´Probe` für den Wehrbereichswettkampf im September. Reservistenmannschaften aus Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen traten an, um auf dem Truppenübungsplatz Lehnin vom 19.-21.03.2010 die Besten zu ermitteln.
Die Teams mussten mit einem Mannschaftsführer (Offz.) und einem stellv. Mannschaftsführer (Uffz.) sowie drei weiteren Soldaten an den Start gehen. Den Wettkämpfern aus Thüringen fehlte der Offizier, um gemäß Reglement teilnehmen zu können. Ohne ´komplizierte Transferaktionen` und ´hohe Ablösesummen`, wurde dieser schließlich von der sächsischen RK Frankenberg „geliehen“.
In einem fiktiven, gut durchdachten Szenario hatten die Reservisten als Patrouille Aufträge zu erfüllen und dabei einen Stationskreislauf zu bewältigen.
Neben dem (scharfen) Schießen gemäß ROE (Rules of Engagement = Verhaltensregeln im Einsatz) auf Klappfallscheiben, dem Betreiben eines Checkpoints, retten und Bergen von Personen aus einem beschossenen (einsturzgefährdeten) Haus, Erstellen einer Kampfmittelmeldung, aus einem Haus heraus abschlagen eines gegnerischen Angriffs, Orientierungslauf, Versorgung von Verwundeten mit Schussverletzungen, Luftgewehr(ziel)schießen, Bewältigen der Waldkampfbahn stand auch die Gesprächsaufklärung beim Besuch des Bürgermeisters von
„Borkwaldow“.


Fazit:
Der Rolandmarsch als Probe für den Wehrbereichswettkampf, der aller zwei Jahre stattfinden soll, hat vom Konzept und der Anlage voll überzeugt. Im Verhältnis von rein militärischen („grünen“) Inhalten zu den Aufgaben, die auch zivile Hilfsdienste übernehmen könnten, überwogen die ersteren etwas.
Der Wehrbereichswettkampf scheint vielversprechend – er wird abwechslungsreich, fordernd und spannend!
Peter Kögler, L d.R.