Lebendige Sicherheitspolitik in Berlin
12./14.10.2009 - Frankenberger Reservisten besuchen die Hauptstadt

(lw) Auf Einladung der SPD-Bundestagsabgeordneten Violka machten sich Frankenberger Reservisten auf den Weg nach Berlin zu einem dreitägigen Programm mit vielen Höhepunkten.
Nach der mehrstündigen Busfahrt und einem zünftigen Mittagessen am Gendarmenmarkt gab es eine kleine Stadtrundfahrt mit historischen Inhalten. Direkt im Anschluss ging es zur Sicherheitskontrolle um den Plenarsaal des Bundestages zu besichtigen. Auch hier wieder gab es wieder interessante Informationen abwechslungsreich verpackt. Wussten Sie, daß der erste Entwurf des Reichstaggebäudes ein Flachdach vorsah und keine Kuppel ?

Der stellv. Staatspräsident von China war gerade beim Bundespräsidenten zu Besuch und daher durften wir uns nicht an den Staatskolonnen vorbeimogeln, um Herrn Köhlers Amtssitz genauer anzuschauen.

Der zweite Tag stand ganz im Zeichen des Bundeskanzleramtes. Die Römer nennen einen bekanntes Denkmal in deren Stadt "Schreibmaschine", die Berliner "ihr" Kanzleramt "Waschmaschine". Wir Frankenberger kommentieren das nicht.

Ein zwischenzeitlicher Besuch beim Berliner THW mit Technikschau war für uns, da wir oft ähnliche Ausbildungsinhalte haben, natürlich ein angenehmes Kontrastprogramm.

Von Sicherheitsbeamten  bekleidet, bekamen wir uns wie als Staatsgäste fühlend eine Komplettführung durch das Bundeskanzleramt. Vorbei an den Bundeskanzlergemälden bis zur sogenannten  Sky Lobby mit atemberaubendem Blick über Berlin und dann noch zum Kabinettsraum sowie in das Bundespresseamt, welches unseren Besuch vorbereitet hatte.

Nach soviel Eindrücken gab es ein leckeres Abendessen in einem Jazz-Restaurant. Als Frankenberger Reservisten konzentrieren wir uns auf Förderung der militärischen Fähigkeiten und liessen es uns daher nicht nehmen, per Orientierungsmarsch über 12 Kilometer zum Hotel zurückzuverlegen. Eigentlich Blödsinn aber so sind wir nun einmal.

Am letzten Tag schauten wir uns die SPD-Parteizentrale, das  "Williy-Brandt-Haus" mal richtig genauer an. Und verlegten dann zum ehemaligen "Stasi Gefängnis Berlin" in Hohenschönhausen. Hierbei wurde die Verfolgung der Regimegegner der DDR durch einen Augenzeugen anschaulich bei einem Rundgang durch das Gebäude mit der haaresträubenden Ausstattung der Hafträume dargestellt.

 

Nochmals vielen Dank an das Bundespresse- und Informationsamt, dessen Reiseleiten und natürlich der Abgeordneten Simone Violka.

 

Lars Winkler, OG. d.R.