Abenteuercamp in Sachsenburg
09./11.07.2009

(lw) Bereits zum drittenmal waren wir beim großen Biwak des Abenteuercamps dabei. Hier der Bericht vom Kameraden Lars Winkler.

Donnerstagmorgen stießen die Kameraden der RK Frankenberg/ Mittelsachsen zu den Veranstaltern. Nach Aufnahme der Kinder beim Treffpunkt erfolgte die Verlegung zum Freibad Sachsenburg.
Da angekommen hieß es erst mal schnell die Zelte aufbauen, welche vom DRK gestellt wurden. Im Anschluss an diesen Kraftakt erfolgte ein deftiges Mittagessen. Nach der Stärkung begann die Ausbildung im Kleiderschwimmen und eine theoretische Unterweisung „Wie macht man ein Zeltbahnpaket?". Der schnellste Teilnehmer erreichte die Ziellinie im Kleiderschwimmen nach 2,02 Minuten. Weitere Ausbildungsstationen waren ein Volleyballturnier sowie ein paar Kennlernspiele durch den Streetworker der Stadt Frankenberg. Nun neigte sich der Tag dem Ende. Unsere Scouts waren voll einbezogen.

Freitagmorgen 07:00, einer unserer Scouts blies per Megaphon zum Wecken. Nun stand erst mal etwas Frühsport auf dem Programm. Wie man hierbei sagen kann „Alle haben sich gefreut". 
Nach dem Frühstück ging es zum ersten Highlight des Tages über. Es stand eine Kanutour auf der Zschopau auf den Programm. 

Nachdem die Gruppen aufgeteilt und die Kanus nach ca. 250m (was für eine Schlepperei) zu Wasser gelassen waren, begann der Ritt auf der Zschopau. Ca. in der Mitte der Tour am Gruppenwehr ereignete sich ein kleines Maleur eins der Kanus kenterte und die Teilenehmer retteten sich an das Ufer. Leider ließen Sie ein Paddel in der Strömung zurück, welches sich in den Steinen verkeilte. Mit gezielten Steinwürfen war dieses aber wieder frei. 
Nach einer kleinen Erholungspause ging es wieder auf den Fluß zurück Richtung Schönborn-Dreiwerden. Da angekommen wurde erst mal klar Schiff gemacht und die Kanus von Dreck und Wasser befreit. 

 

Nun gab es Mittag. Nach diesem erfolgte der zweite Einsatz unserer RK wir mussten eine Art Fähre über die Zschopau bauen. Dazu bekamen wir Seile und ein Schlauchboot zur Verfügung gestellt. Nach anfänglichen Problemen erreichten wir das andere Seil am anderen Ufer. Nun wurde diese mit den unseren Verbunden und die Fähre stand. Geschafft!

Die Teilnehmer mussten nun mit der Fähre rüber Paddeln und an einem Felsen (waren gesichert) hochklettern. Im Anschluss ging es auf Zeit im Laufschritt ca. 400m zurück nun musste als letzte Aufgabe das Schlauchboot wieder in die Ausgangsstellung zurückgezogen werden. Achtung die Zeit lief noch. Nach dieser Aktion bescherte uns Petrus eine wohl verdiente Dusche.

Man beschloss kurzerhand den Rückmarsch ins Camp nach Sachsenburg. Wir benötigten für die ca. 5 Km lange Strecke eine Zeit von etwa 1 Stunde und 30 Minuten. Dabei gab es aber mehrere Zwischenstopps, da für die Teilnehmer einige Einlagen vorbereitet waren. Im Camp angekommen öffneten sich die Schleusen von Petrus und es fing an zu Regnen. Nun ich konnte nicht mehr bleiben da mir noch ein Spezial Auftrag zugeflattert ist. Ich musst mit einem Kameraden einen Wolf abholen für die Flugtage am kommenden Tag.

OG d.R. Lars Winkler

 

 

Pressetext

Bereits das dritte Biwak des nun im Gemeinschaftswerk Frankenberg organisierten "Abenteuercamps" fand dieses Jahr wieder im Freibad Sachsenburg statt. Die Organisatoren boten über drei Tage neben dem romantischen Biwakalltag mit Zelten und Lagerfeuer aber noch vieles mehr. Wie baut man ein Zeltbahnpaket um Wasserhindernisse mit seiner Ausrüstung zu durchschwimmen oder wie fühlt es sich eigentlich an mit Bekleidung im Wasser zu schwimmen ? All das konnten die vierzig Teilnehmer erleben in Vorbereitung auf die kommenden Tage, bei denen auch Volleyball und viele Kennenlernspiele auf dem Programm standen.

Mit Frühsport und großer Kanutour auf der Zschopau ging es weiter sportlich zu. Es wurde eine Fähre mit Schlauchbooten und Seilen gebaut und direkt aus der Zschopau begann das abgesicherte Klettern am Felsen. Mit vielen Stationen gespickt erfolgte dann der Rückmarsch ins Lager.

Organisiert wurde dieses Abenteuercamp wieder durch:
Bereitschaftspolizei Chemnitz
Bundespolizei
Bundeswehrverband Standortkameradschaft Frankenberg
Sanitätszentrum Bundeswehr Frankenberg
Freizeitzentrum Stadtpark (Muldentaler Jugendhäuser)
Frankenbergs Streetworker Steffen Bilke
Reservistenkameradschaft Frankenberg

Unterstützung kam von:
DRK Hainichen
Feuerwehr Marbach
TSV Dittersbach
DLRG Penig
Kraftfahrausbildungszentrum Frankenberg
Stabsstelle Extremismus LRA Mittelsachsen Herr Lindemann

Der Mitteldeutsche Rundfunk hat im Rahmen der Sendung "Kripo Live" Interesse an den zukünftigen Aktionen.
Wer über das Abenteuercamp hinaus Interesse hat an solchen Aktionen, ist in der Arbeitsgruppe "Scouts" der Reservistenkameradschaft Frankenberg bestens aufgehoben. Diese Kinder und Jugendlichen übernehmen bei den Abenteuercamps bereits selbst die Ausbildung mit Karte, Kompass, Biwakleben und vielem mehr. Interessierte Kinder und Jugendliche wenden sich bitte an die Reservistenkameradschaft Frankenberg über www.reservisten-bw.de.

 

 

OG d.R. Lars Winkler