Erweiteres Aufgabenspektrum (EAS)
03./05.04.2009 - Es
ging heiß her
Das Thema Selbstschutz in der Bundeswehr stand ganz oben auf dem Ausbildungsplan dieses Wochenendes. Im ganztägigen Stationsbetrieb wurden folgende Schwerpunkte gesetzt:
Löschen von
Flüssigkeitsbränden (wie war das gleich nochmal mit Wasser ins Öl ?)
Löschen von Schaltschrank- und Motorenbränden
Umgang mit den verschiedenen Feuerlöschern (wann hat man schon einmal im
normalen Alltag Gelegenheit dieses intensiv zu üben)
Selbst- und Kameradenhilfe (Erstversorgung und Abtransport von Verletzten - Wie
funktioniert das mit dem Krankenkraftwagen (KrKw))
Durchführung von Funksprechbetrieb ("hallo: wir schleiern - verschlüsselt
wird wo anders")
Karte und Kompass
Formaldienst im Zugrahmen
69 Reservisten aus
Sachsen und Sachsen-Anhalt übten diese Stationen intensiv und stellten sich in
mehreren Gruppen auch der Abschlussübung bis in die tiefe Nacht hinein.
Wenn es plötzlich knallt auf dem ansonsten stillen Marsch durch die Finsternis
und Menschen schreiend vor einem fackelnden Brand herumrennen ist das schon
etwas anderes. Intensiver Funkbetrieb während des Marsches mit Anlaufen von
verschiedenen Kontrollpunkten und den finalen Abtransport mittels Tragen über
eine etwas längere Strecke als erhofft waren ebenfalls angesagt. Und das ganze
bei einem nächtlichem Orientierungsmarsch. Teamgeist war gefragt und
Führungsverhalten der eingeteilten Gruppenführer.
Die abschließenden Auswertungen am Sonntagmorgen mit Funktionspersonal und Gruppenführern zwecks Erfolge, Ausbildungsmängel und Lösungsansätze gehören mittlerweile zu den EAS-Aktionen dazu. Auch das Sichern von Schnarchminen am heruntergebranntem Lagerfeuer.
SG d.R. Jens Richter